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Kindern die richtigen Werte vermitteln
0Alle Eltern möchten ihren Kinder nicht nur eine gute Ausbildung zukommen lassen, oder ihnen sogar durch Geldanlagen oder Immobilien Wohlstand ermöglichen, sie möchten ihnen auch immaterielle Werte vermitteln. Immaterielle Werte sind alle Arten von Vorstellungen, die Menschen als Verhaltensweisen erstrebenswert erscheinen. Geistige, sittliche, private, oder auch religiöse Werte werden von den Eltern, oft unbewusst, an ihre Kinder weiter gegeben. Eltern sollten sich aber auch ab und zu vergegenwärtigen, dass sich die Normen dessen, was als ethisch wünschenswert oder akzeptabel angesehen wird, im Laufe der Jahre verändern. Menschen die sehr streng auf bestimmte Verhaltensweisen hin erzogen werden, haben es später oft schwer, sich verändernden Bedingungen anzupassen. Werte die zeitlos sind und auch für alle nachfolgenden Generationen noch Bestand haben werden sind jene, die das soziale Miteinander in einer Gemeinschaft erleichtern. Dazu gehören zum Beispiel Ehrlichkeit, Fairness, Zuverlässigkeit, Verantwortung oder die Fähigkeit zur Freundschaft.
Freizeitgestaltung für Kinder im Frühling
0Mit dem Beginn des Frühlings eröffnen sich auch viele neue Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, von denen vor allem die Kinder profitieren. Gerade für die jüngeren unter ihnen ist dafür keine besondere, oder aufwändige Planung notwendig. Für sie steht an erster Stelle der Spaß und die Möglichkeit, Neues kennenzulernen und noch besser, es selbst ausprobieren zu können. So kann ein gemeinsamer Einkauf auf einem Bauernhof ein tagfüllendes Erlebnis für die Kleinen werden, wenn sie, was viele Landwirte mit Hofverkauf anbieten, einen Blick in die Ställe werfen, auf Wiesen oder Heuböden toben oder sich bei kleinen Führungen die Landwirtschaftstechnik erklären lassen können. Auch beim gärtnern in der Erde wühlen zu dürfen, egal ob im eigenen Garten, bei den Großeltern oder einfach auf dem Balkon, genießen Kinder nach einem langen Winter. Außerdem werden für Kinder aller Altersstufen in jeder größeren Gemeinde verschiedene Aktionen angeboten, die auf ihre Interessen zugeschnitten sind, wie zum Beispiel Puppentheater im Freien oder Kinderfeste. Entscheidend für den “Erfolg” des geplanten Vorhabens ist, dass die Kinder sich daran aktiv beteiligen und es mitgestalten können.
Messe “Beruf – Baby – Bildung”
0Vom 19. bis 20. April, können sich Interessierte, zum Beispiel nach der Elternzeit, bei der Messe “Beruf – Baby – Bildung”, Informationen und Tipps für den Wiedereinstieg in den Beruf holen. Die Messe findet im Bildungszentrum der AK Wien, in der Theresianumgasse 16-18, jeweils von 8.30 Uhr bis 14.00 Uhr statt. Der Eintritt ist frei und für Eltern mit Kindern wird in dieser Zeit eine ebenfalls kostenlose Kinderbetreuung angeboten. An zahlreichen Serviceständen informieren und beraten Mitarbeiter der Wiener Volkshochschule über Bewerbungschancen, Berufsperspektiven und die Möglichkeit der Qualifikation, wie beispielsweise dem Nachholen von Lehr- und Schulabschlüssen. Auch Einzelberatungen und Workshops können an diesen beiden Tagen in Anspruch genommen werden. Als AK Wien-Mitglied ist es auch gleich möglich, den Bildungsgutschein in Höhe von 150 Euro zu beantragen und zu erhalten. AK Wien-Mitglied ist jeder, der in einer Wiener Firma angestellt ist. Zu den angebotenen kostenlosen Kursen auf der Messe gehören beispielsweise Workshops zu den Themen Erste Hilfe bei Kleinkindern, Kinderbetreuungsgeld, Zusatzverdienst, Bewerbungsstrategien und vieles mehr.
Neue Kinderkrankheit – Sprachstörung
0Wie die gesetzliche Krankenkasse Barmer aufgrund interner Untersuchungen feststellte, leiden über eine Million Kinder an Sprachstörungen. Damit ist circa jedes zehnte Kind unter 14 Jahren von dieser Entwicklungsstörung betroffen. Bei Kindern im Vorschulalter kommt dies sogar bei fast dreißig Prozent aller Kinder vor. 38 Prozent aller Jungen und 30 Prozent aller Mädchen unter sechs Jahren, haben eine, meist vorübergehende, Sprachstörung. Als Grund für die hohen Zahlen sehen die Analysten der Barmer einerseits “hohe Diagnoseraten”, andererseits habe sich in den vergangenen Jahren die Sensibilität von Eltern und Erziehern für Abweichungen bei der Entwicklung der Kinder erhöht, was zu häufigeren Behandlungen durch Logopäden führt. Problematisch ist, dass es für die Entscheidung, ob eine echte Sprachstörung vorliegt, noch immer keine einheitlichen Kriterien für eine Diagnose gibt. Nach Meinung von Thomas Grobe, Mitarbeiter des Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitssystemforschung (ISEG), gibt es für Sprachentwicklungsstörungen “Abgrenzungsproblem”, die vermutlich dazu führen, dass ähnlich wie bei ADHS, zu viele Kinder unnötig als “krank” therapiert werden. So führte das Bekanntwerden einzelner Merkmale der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) dazu, dass inzwischen fast zehn Prozent aller Jungen und sechs Prozent aller Mädchen von Neurologen oder Psychiatern wegen ADHS betreut werden. Eine ähnliche Entwicklung zeichnet sich bereits seit einigen Jahren für Sprech- und Sprachstörungen ab. Führende Mediziner bezweifeln, dass wirklich diejenigen Kinder eine Therapie erhalten, die diese benötigen. Statt dessen würden eher Kinder behandelt, deren Eltern eine Behandlung fordern. Zwar sollte im Falle eines Verdachts auf ein Sprachproblem durchaus ein Arzt zu Rate gezogen werden, doch sollten gerade Eltern von Vorschulkindern bedenken, dass die Geschwindigkeit mit der Kinder die einzelnen Entwicklungsphasen durchlaufen verschieden sind und die meisten Sprech-”Störungen” nur Teil des Lernprozesses sind, wenn Kinder versuchen schneller zu sprechen, als sie aufgrund ihrer Fähigkeiten bereits können.
Arbeitslosigkeit verringert Wachstum der Kinder
0Eine neue Studie zeigt, dass sich die Arbeitslosigkeit der Eltern sogar auf die körperliche Größe ihrer Kinder auswirken kann. Das ermittelten Experten der Tübinger Universität, gemeinsam mit dem Landesgesundheitsamt Brandenburg. Dabei verglichen die Wissenschaftler die Untersuchungsergebnisse von Kindern aus Regionen mit hoher und mit niedriger Arbeitslosenrate. Dabei stellten sie fest, dass die Kinder arbeitsloser Eltern durchschnittlich etwas kleiner sind, als Kinder, deren Eltern Arbeit haben. Für diese Studie wurden die Daten von mehr als 250.000 Kindern analysiert. Wie die Wissenschaftler ebenfalls heraus fanden, spielt die Höhe des Einkommens keine Rolle, für das Wachstum der Kinder. Entscheidend ist, dass der Stress dem die Kinder ausgesetzt sind, bei Arbeitslosigkeit der Eltern höher ist. Durch eine höhere Frustration der Eltern kann es zu Vernachlässigungen der Versorgung der Kinder kommen. Dazu zählt nicht nur die Ernährung, sondern auch die Zeit, die Kinder beispielsweise im Freien spielen können. Auch können Eltern mit einem geregelten Einkommen ihren Kindern eine gesündere Ernährung und eine bessere medizinische Versorgung angedeihen lassen, was sich auch im Wachstum wieder spiegelt.