Vorsicht bei zu vielen Babykursen

Die frühkindliche Förderung rückt immer stärker ins Bewusstsein der Eltern. Doch wie viel Förderung braucht ein Baby wirklich und was ist bereits zu viel? Um Eltern besser zu informieren und zu unterstützen, gibt es mittlerweile viele Angebote. Gern genutzt werden zum Beispiel Babyschwimmen, Babymassage, Krabbelgruppen, aber auch schon Sprachkurse oder Babyyoga.

Die meisten Eltern wollen nur das Beste für ihr Kind und haben Angst, durch Versäumnisse ihrerseits ihrem Nachwuchs Chancen zu verbauen. Deshalb melden sie sich und ihr Kind, oftmals bei den verschiedensten Kursen gleichzeitig an. Doch das bringt mehr Nach- als Vorteile. Denn die meisten Eltern sind damit überlastet und erschöpfte und genervte Eltern sind langfristig nicht in der Lage, ihrem Kind die tatsächlich notwendige Aufmerksamkeit zukommen zu lassen. Außerdem steigt die Erwartung an das Kind, es möge sich doch nach all der Mühe auch schneller und besser entwickeln, als die Nachbarkinder. Natürlich ist gegen einen Kurs, oder besser eine Krabbelgruppe in der die Kinder sich austoben können, nichts einzuwenden. Doch bei Plänen für die Beschäftigung der Kleinsten, sollte immer auch der Aufwand für die ganze Familie mit beachtet werden. Denn das Wichtigste für die Entwicklung jedes Kindes, ist die Harmonie innerhalb seiner Familie.

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