Richtiger Umgang: Kleinkinder und Hunde

Immer öfter wird in den Medien über Attacken von Hunden auf Kinder berichtet. Das liegt zum einen an der steigenden Zahl von Hunden in den meist engen Städten, zum anderen aber auch an Fehlern, die immer wieder gerade von Kindern im Umgang mit Hunden gemacht werden. Da gerade Stadtkinder kaum noch Gelegenheit haben, sich mit dem Verhalten von Tieren vertraut zu machen, kommt es immer wieder zu Missverständnissen, die leicht zu schweren Verletzungen der Kinder führen können. Sepp Schöchl, Landesveterinär aus Eugendorf erklärt: „Menschen verstehen die ,Hundesprache’ nicht, vor allem Kinder missdeuten die Signale des Hundes. Kein Wunder, dass vier Fünftel aller Unfälle im Familienverband passieren. Schmerz wird mit einer Attacke beantwortet. “ Und das ist gerade bei kleineren Kindern das Problem. Sie können noch nicht richtig einschätzen, wann sie einem Tier Schmerz zufügen, oder ihm Angst machen. Freiberufliche Helfer aus Tierschutz- und Hundevereinen engagieren sich für eine bessere Aufklärung in den Kindergärten und in der Unterstufe, um Kindern das richtige Verhalten im Umgang mit Hunden beizubringen. Leider wird dies in Deutschland noch nicht flächendeckend in allen Bundesländern genutzt. Deshalb ist es Aufgabe der Eltern, auch wenn es im direkten Umfeld eines Kleinkindes keinen Hund gibt, sich bietende Gelegenheiten zu nutzen, um mit dem Kind unter elterlicher Aufsicht den richtigen Umgang mit Hunden und anderen Tieren zu üben.

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