Allergien vorbeugend vermeiden?

Allergien nehmen immer mehr zu. Oftmals beginnen diese schon im Kindesalter. Die Gründe dafür sind allerdings vielfältig, so dass es schwierig ist, sie durch vorbeugende Maßnahmen zu vermeiden. Hilfreich ist das Stillen, wie vergleichende Untersuchungen zeigen. Kleine Mengen der Nahrung, die von der Mutter aufgenommen wird, gelangen in die Muttermilch. So lernt das Immunsystem des Babys allmählich die verschiedensten Nahrungsmittel kennen und gewöhnt sich daran. Doch nicht alle Mütter können stillen. Wenn eine erhöhte Allergiegefahr für ein Kind besteht, gibt es für das erste halbe Lebensjahr HA-Milch. Diese Spezialmilch ist allerdings nur notwendig, wenn mindestens ein Elternteil unter Allergien leidet. Für alle anderen Babys reicht in der Regel die normale Säuglingsmilch. Früher rieten Kinderärzte davon ab, beispielsweise Kuhmilch oder Nüsse, vor dem Ende des ersten Lebensjahres zu verabreichen. Inzwischen sind sie davon jedoch abgerückt. Um das Auslösen von Nahrungsmittelallergien zu vermeiden, ist es nur wichtig, die Kinder ganz langsam, durch kleinste Mengen in den Brei verrührt, daran zu gewöhnen. Zwischen der 16. und der 24. Lebenswoche, besteht eine Entwicklungsphase, in der sich Babys sehr gut an neue Nahrung gewöhnen. In diesem Zeitraum sollte deshalb nach Möglichkeit, mit dem zufüttern von Brei begonnen werden. Etwas später, nach Absprache mit dem Kinderarzt, kann man dann damit beginnen, das Kind allmählich an neue Lebensmittel zu gewöhnen.

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