Bestimmte Lebensmittel beim Stillen meiden?

Wie jetzt das Netzwerk „Gesund ins Leben“ bekannt gab, ist es unnötig, dass stillende Mütter Lebensmittel meiden, die als Allergieauslöser bekannt sind. Lange Zeit ging man davon aus, dass dies die Gefahr einer Allergie gegen verschiedene Nahrungsmittel hervor rufen könnte. Auch verzichteten viele Mütter während dieser Zeit auf Eier oder Milchprodukte, um das Allergierisiko für ihr Kind zu senken.

Doch Untersuchungen konnten eine solche Beeinflussung nicht bestätigen. Statt dessen warnen Ärzte davor, durch Verzicht auf bestimmte Nahrungsmittel die ausgewogene Nährstoffzusammensetzung der Muttermilch zu verschlechtern. Aber gerade in diesem Alter ist es für das Kind, dass allein von den Nährstoffen in der Muttermilch abhängig ist, absolut wichtig, ausreichend mit Vitaminen und Mineralstoffen versorgt zu werden. Auch ist der erste Kontakt des Kindes mit möglicherweise Allergieauslösenden Stoffen notwendig, um den Organismus allmählich an diese Stoffe zu gewöhnen. Was allerdings zu vermeiden ist, ist die Zufütterung von Beikost vor dem 5. Lebensmonat. Dies führt nach bisherigen Untersuchungen tatsächlich zu einem erhöhten Risiko, später allergisch auf Verschiedenes zu reagieren. Aber auch das, können immer nur Richtwerte sein. Denn der Nahrungsbedarf ist nicht nur von Kind zu Kind leicht verschieden, auch die Menge der zur Verfügung stehenden Muttermilch variiert. Was keinesfalls in Kauf genommen werden darf, ist eine Unterversorgung des Babys. Deshalb sollte, unabhängig von allen Ratschlägen, immer ein Kinderarzt aufgesucht werden, wenn der Eindruck bei den Eltern entsteht, dass ihr Kind nicht ausreichend satt wird.

Wie viel Schlaf braucht mein Baby?

Gerade junge Eltern sind oft unsicher, ob mit ihrem Baby alles in Ordnung ist. Eine Frage die immer wieder gestellt wird ist, ob das Kind genug Schlaf bekommt. Babys verfügen noch nicht über einen Tag-Nacht-Rhythmus, der unseren Schlaf regelt. Deshalb entsteht oft der Eindruck, dass ein Nachts häufiger schreiendes Kind nicht genug schläft. Aber im Gegensatz zu einem Erwachsenen, schlafen Babys nicht an einem Stück. Circa 16 bis 18 Stunden Schlaf braucht es pro Tag. Dieser wird aber immer wieder unterbrochen, zum Beispiel weil der sehr kleine Magen noch keine, für viele Stunden ausreichende, Menge an Nahrung aufnehmen kann und deshalb immer wieder Hungergefühl das Kind weckt. Zu diesem Zeitpunkt zu versuchen, dass Baby zu einem geregelten Tagesrhythmus zu erziehen, wie es in der Vergangenheit oft empfohlen wurde, ist völlig falsch. Zu keinem Zeitpunkt unseres Lebens wachsen wir so schnell, wie in den ersten zwei Lebensjahren. Und das verbraucht natürlich auch Unmengen an Energie. Und nicht nur das sichtbare Wachstum des Kindes, auch die Entwicklung beispielsweise des Gehirns, benötigt große Mengen an Nährstoffen. Der einzige Einfluss, den Eltern in dieser Zeit auf das Schlafverhalten der Kinder nehmen sollten ist, eine Umgebung zu schaffen, in der es ohne Störung so lange schlafen kann, bis sich sein Magen wieder meldet. Und das, lässt der Nachwuchs seine Eltern schon wissen. 🙂

Die Babysittersuche geht online…

Die Babysitter-Suche.at ist seit heute online und möchte allen Familien in Österreich die Möglichkeit geben online einen Babysitter zu finden. Die Seite wird sukzessiv weiter aufgebaut und erweitert werden. Schon sehr bald soll ein Forum folgen, wo sich Babysitter und Familien austauschen und vielleicht auch finden können.

Viel Erfolg.